Communication Snapshots

Die Communication Snapshots stellen ausgewählte Kommunikationsthemen bzw. Forschungsergebnisse der Akademischen Gesellschaft kurz & knapp auf zwei Seiten vor. Sie geben somit den Kommunikationsverantwortlichen einen schnellen und praxisnahen Überblick, der auch gern an Kollegen und Partner weitergegeben werden kann.

Die Communication Snapshots ergänzen unsere ausführlicheren Publikationen, wie die Forschungsberichte oder die Communication Insights.

Corporate Influencer

Die Macht der Mitarbeiter als Unternehmensbotschafter

  • „Corporate Influencers bzw. Unternehmensbotschafter für die Unternehmenskommunikation einzusetzen, kann eine sehr wirkungsvolle Kommunikationsstrategie für Unternehmen sein. Unternehmensbotschafter können sich authentisch und glaubwürdig zu einer Vielzahl an Themen äußern und damit einen positiven Effekt auf Reichweite, Reputation, Employee Engagement u.a. haben. 
  • „Seit Kurzem erforschen verschiedene wissenschaftliche Disziplinen das Phänomen. Seitens der Kommunikationswissenschaft gibt es jedoch noch keine Studien. Ein Forschungsprojekt der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom widmet sich erstmalig dem Thema und hat die verschiedenen Erwartungen an Unternehmensbotschafter innerhalb einer Organisation untersucht.
  • „Der aktuelle Communication Snapshot beleuchtet die Vor- und Nachteile von Corporate Influencers, stellt verschiedene Botschafter-Typen vor und zeigt Schritte auf, wie neue oder bereits existierende Corporate-Influencer-Programme besser gesteuert und gemanagt werden können. 

CEO Activism

Vorteile und Risiken, wenn CEOs öffentlich Haltung zeigen

  • Immer mehr CEOs zeigen Haltung und äußern sich öffentlich zu kritischen sozialen oder politischen Themen. Kein Wunder, denn die Gräben und die Verunsicherung in der Gesellschaft waren selten so tief. Immer mehr extreme Positionen finden ihren Weg in die Öffentlichkeit und veranlassen Unternehmen, dazu Stellung zu beziehen. Und die Gesellschaft befürwortet und erwartet sogar, dass sich Unternehmen und deren CEOs in die öffentliche Debatte einbringen. 
  • Haltung zu zeigen, kann sowohl viele Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. CEOs sollte daher genau abwägen und von Fall zu Fall entscheiden, wann, wie und zu welchen Themen sie sich äußern. 
  • Die neuste Communication Snapshot-Ausgabe wirft einen Blick auf das noch sehr junge Forschungsfeld. Es wurden die wichtigsten Studienergebnisse zu CEO Activism zusammengetragen, wie die Bevölkerung CEO Activism bewertet und welche Strategien der CEO wählen kann, um Stellung zu beziehen. 

Thought Leadership

Zwei Arten von Thought Leadership als Strategien für die Unternehmenskommunikation

  • „Thought Leadership ist für Organisation eine sehr wirksame Strategie, um ihre Positionierung zu schärfen. Zudem wirkt sich Thought Leadership positiv auf die Unternehmensreputation, auf Vetrauen und deren Legitimität aus und unterstützt die Beziehungspflege zu wichtigen Stakeholdern.
  • Insbesondere die Unternehmenskommunikation kann von Thought Leadership Aktivitäten profitieren. Sie genießen eine hohe Glaubwürdigkeit und unterstützen das Agenda Setting zu einem ausgewählten Thema.
  • „Ein neues Modell wurde entwickelt, dass zwei Arten von Thought Leadership unterscheidet (strategisch vs. transformativ) und aufzeigt, wie dies zum Unternehmenserfolg beitragen kann.

Kompetenzmanagement für die Unternehmenskommunikation

Professionelle Personalentwicklung für Kommunikatoren

  • Kommunikationsfachleute in Organisationen sollten durch ein fachspezifisches Kompetenzmanagement gefördert werden, denn die Ansprüche an die Kompetenzen von Kommunikatoren nehmen durch die Dynamik des Berufsfeldes weiter zu.
  • Alle Kommunikatoren sollten das Portfolio moderner Unternehmenskommunikation kennen, beherrschen und auch gegenüber internen Klienten darstellen können, um als Ansprechpartner in kommunikativen Fragen im Unternehmen anerkannt zu werden.
  • Der Communication Snapshot fasst zentrale Ergebnisse der weltweit ersten Tiefenstudie zum Thema „Kompetenzmanagement für die Unternehmenskommunikation“ zusammen und stellt Instrumente, Erfolgsfaktoren sowie Strategien vor.

Social Bots in den sozialen Medien

Typen, Ziele und Einflüsse von Bots in sozialen Medien

  • „Social Bots werden aktuell sehr kontrovers diskutiert. Doch noch ist für viele unklar, was Social Bots tatsächlich sind und welchen Einfluss sie haben.
  • BOTS (Kurzform von Software Robots) existieren seit es die ersten Computer gibt. Die verwendeten Algorithmen simulieren menschliches Verhalten. Mit der zunehmenden Verbreitung von sozialen Medien hat auch die Bedeutung von Bots stark zugenommen. Das Problem: Sie werden nicht nur für legitime Zwecke genutzt, sondern auch für Manipulationen missbraucht.
  • Die Forschung zum Einfluss von Social Bots gewinnt langsam an Fahrt, auch wenn der Einfluss von Social Bots auf die unternehmenseigenen Social-Media-Kanäle noch weitgehend unbekannt ist. Das aktuelle Forschungsprojekt der Akademischen Gesellschaft widmet sich genau dieser Forschungslücke.

Big-Data-Anwendungsprozess

7 Schritte um Big Data für die strategische Kommunikation zu nutzen

  • „Die Unternehmenskommunikation hat beim Thema Big Data noch deutlichen Nachholbedarf. Nur wenige Kommunikationsabteilungen nutzen bereits Big-Data-Analysen. Zumeist mangelt es an analytischem und technischem Know-how sowie an Zeit, um sich mit dem Thema ausführlich zu beschäftigen.
  • Um die Arbeit der Kommunikationsexperten zu unterstützen, hat die Akademische Gesellschaft ein Big-Data-Anwendungsmodell entwickelt. In sieben Schritten wird aufgezeigt, wie Daten für die strategische Kommunikation genutzt werden können.
  • Zudem werden die wichtigsten technischen, organisatorischen und rechtliche Voraussetzungen vorgestellt, die für Big-Data-Analysen erforderlich sind.

Communication Manager Roles Grid

Ein neues Tool erläutert acht strategische und operationale Rollen von Kommunikationsmanagern

  • „Kommunikationsmanager tragen die Verantwortung für vielfältige Aufgaben, die vom Reputationsmanagement über das Führen von Kommunikationsteams bis hin zur Beratung des Top-Managements in Entscheidungsprozessen reichen. Der neu entwickelte Communication Manager Roles Grid kategorisiert diese Rollen in acht Dimensionen.
  • Das Tool kann genutzt werden, um sich persönliche Ziele zu setzen und diese an höherer Stelle zu berichten. Darüber hinaus können auf Basis des Tools Jobprofile weiterentwickelt und die Priorisierung von Aufgaben im Tagesgeschäft reflektiert werden. Zudem kann der Communication Manager Roles Grid dabei unterstützen, individuelle Kompetenzen zu bewerten um so ein diverses Team mit unterschiedlichen Fähigkeiten aufzubauen.

Unternehmenskommunikation in agilen Organisationen

Effiziente Zusammenarbeit in flexiblen Strukturen

  • „Gerade in einem komplexen und dynamischen Unternehmensumfeld wird es für Organisationen generell und die Unternehmenskommunikation im Speziellen zur Herausforderung, mit der hohen Volatilität der Ansprüche der Stakeholder zurechtzukommen. Traditionell vertikale Strukturen, beispielsweise die Einteilung in Unternehmenskommunikation, Marketing und IT-Abteilung in separate Silos, machen Organisationen langsam und ineffektiv. Es hindert sie am angemessenen Umgang mit der zunehmenden Informationsgeschwindigkeit, die als eines der drei wichtigsten Herausforderungen der Unternehmenskommunikation in Europa und Asien identifiziert wurde.„
  • Somit haben immer mehr Unternehmen begonnen, ihre Strukturen und Geschäftsprozesse neu auszurichten, wobei sie sich auf horizontale Strukturen, flache Hierarchien, Selbstorganisation und Befähigung fokussieren. Unternehmen werden agiler und flexibler, um sich besser an schnelle Veränderungen in den Märkten und im Unternehmensumfeld anpassen zu können. 
  • „Dieses Merkblatt demonstriert, wie die Unternehmenskommunikation mit der Herausforderung der Kollaboration zwischen Abteilungen in agilen Organisationen umgehen kann. Es identifiziert Erfolgsfaktoren und motiviert Führungskräfte zur Reflektion, ob ihre Abteilung tatsächlich bereit für diese Herausforderung ist.

Communications Contributions Framework

Ein neues Tool erklärt, wie Kommunikationsabteilungen zum Unternehmenserfolg beitragen

  • Viele Kommunikationsverantwortliche stehen vor der Herausforderung, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg gegenüber Vorständen, Abteilungsleitern und Kollegen zu erklären. Fakt ist: Die Kommunikationsabteilung trägt auf vielfältige Weise zur Wertschöpfung bei. Doch wie lässt sich dieser Beitrag am besten beschreiben und strukturieren?
  • Das Communication Contributions Framework ist ein neues Tool, das die Kommunikatoren bei dieser Aufgabe unterstützt. Es hilft dabei, die verschiedenen Leistungen der Kommunikationsabteilung aufzuzeigen, Kommunikationsziele zu entwickeln und Ressourcen entsprechend zu allokieren. Das Tool hilft auch dabei, die Aufgaben innerhalb des Teams zu priorisieren und Jobbeschreibungen zu entwickeln.
  • Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Beitrag der Kommunikation in einer einheitlichen und konsistenten Sprache innerhalb des Unternehmens zu vermitteln.