„Kollegin KI“: Von Evolution zu Implementation und Ko-Kreation

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Swaran Sandhu

Prof. Dr. Swaran Sandhu

sandhu@hdm-stuttgart.de


Projektbeschreibung

Titel: „Kollegin KI“: Von Evolution zu Implementation und Ko-Kreation

Projektlaufzeit: Januar – Dezember 2026

Das Projekt dient der Fortführung und Weiterentwicklung der KI-Zukunftswerkstatt und zielt darauf, zentrale Erkenntnisse aus den bisherigen drei Workshops zu vertiefen. Im Fokus steht die Erforschung der
Zusammenarbeit zwischen Kommunikationsabteilungen und KI-Systemen („Kollegin KI“) sowie die Analyse von Kompetenzen im Umgang mit generativen und agentenbasierten Technologien. Angesichts der schnellen
technologischen Entwicklungen stellt sich für Unternehmen die dringende Frage: „Wie lässt sich der Umgang mit „Kollegin KI“ für Kommunikationsabteilungen zukunftssicher, verantwortungsvoll und effizient gestalten?“

Ziele der Studie

Das Projekt ist in drei Teile gegliedert, die miteinander verzahnt sind. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Unternehmenskommunikation systematisch zu erforschen und praxisnahe Erkenntnisse abzuleiten. Dabei stehen sowohl die Evaluation bestehender KI-Anwendungen als auch die Gestaltung neuer Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Zentrum.

Während bestehende Forschung vorrangig Einsatzfelder, ethische Aspekte oder Wirkungen von KI-Chatbots beleuchtet, fehlen bislang Studien, die Ko-Kreation zwischen Mensch und KI systematisch untersuchen und analysieren, wie Kommunikationsabteilungen den Einsatz von KI evaluieren. Diese Lücke adressiert das Projekt durch drei Teilprojekte:

(1) Einsatz und Evaluation mit und von KI in der Kommunikationsabteilung (LMU)

Wird mit KI effizienter, kreativer oder strategischer gearbeitet oder nicht – und mit welchen Methoden und KPIs lässt sich dies messen bzw. wo bestehen Lücken? Diese Fragen werden mit einer quantitativen Befragung von Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen beantwortet.

(2) Kollegin KI: Ko-Kreation und Integration von KI in Kommunikationsabteilungen (HdM)

Welche Veränderungen erfahren Kommunikationsabteilungen und Kommunikatorinnen und Kommunikatoren durch den Einsatz von KI, insbesondere agentenbasierten Systemen in ihrer Arbeitspraxis? Diese Frage wird mittels einem Methodenmix untersucht.

(3) Demonstrator „Hermes AI“ (HdM)

Entwicklung eines Chatbots, „Hermes AI“, um die Publikationen der Akademischen Gesellschaft für verschiedene Zielgruppen leichter zugänglich zu machen.

Methodisches Vorgehen

  1. Quantitative Befragung von Kommunikationsverantwortlichen in DAX-, MDAX- und ggf. den größten deutschen Privatunternehmen zur Identifikation von Einflussgrößen auf die Evaluation von und mit KI
  2. Wie verändern sich Rollen, Selbstbild und Selbstwirksamkeit durch den Einsatz von KI? Basierend auf der quantitativen Befragung von Kommunikationsverantwortlichen folgen Tiefeninterviews und/oder teilnehmenden Beobachtungen in Partner-Unternehmen.
  3. Entwicklung eines Chatbots der Akademischen Gesellschaft als Demonstrator basierend auf Material der Akademischen Gesellschaft.